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Niedersächsischer Landesbeauftragter für Opferschutz

Der Niedersächsische Landesbeauftragte für Opferschutz, Leitender Oberstaatsanwalt a.D. Thomas Pfleiderer, setzt sich als zentraler Ansprechpartner für die Belange von Opfern ein.

Unterstützung erhält der Landesbeauftragte durch eine mit hauptamtlichem Personal besetzte Geschäftsstelle, welche an das Niedersächsische Justizministerium angegliedert ist. Seine Tätigkeit erfolgt ehrenamtlich. Die Funktion als Beauftragter übt er sachlich unabhängig und frei von Weisungen aus.

Herr Pfleiderer verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Justiz. Er war tätig beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe, bei der Generalstaatsanwaltschaft in Celle, sowie als Leitender Oberstaatsanwalt in Bückeburg und zuletzt in Hildesheim. Er war in seiner beruflichen Laufbahn mit ganz unterschiedlichen Formen der Kriminalität befasst und weiß um die Situation und die Bedürfnisse der Betroffenen.

Der Landesbeauftragte ist vor allem Ansprechpartner für alle Opfer von Straftaten und ihnen nahestehende Personen. Hier leistet er gemeinsam mit seinem Team eine Erstberatung und leitet Betroffene an geeignete Unterstützungssysteme weiter. Dabei ist es gleichfalls seine Aufgabe, sich landes- und bundesweit mit Opferschutzeinrichtungen und -organisationen, Behörden und Akteuren der Prävention zu vernetzen.


Portraitbild Thomas Pfleiderer  
Thomas Pfleiderer, Landesbeauftragter
Portraitbild Katharina Blauert  
Katharina Blauert, Leiterin der Geschäftsstelle des Landesbeauftragten
Portraitbild Anke Arnold  
Anke Arnold, Sachbearbeiterin

Der Landesbeauftragte unterstützt auch Betroffene etwaiger sogenannter Großschadensereignisse (zum Beispiel Terroranschläge oder Amokläufe).

Im Nachgang zu einem solchen Ereignis entstehen zahlreiche Fragen und Versorgungslagen. Durch die Geschäftsstelle des Opferschutzbeauftragten können Fragen zentral bearbeitet und Betroffene ohne Umwege in geeignete Unterstützungsformen vermittelt werden.

Das Hilfssangebot des Landesbeauftragten richtet sich an Betroffene, die Opfer eines Großschadensereignisses in Niedersachsen geworden sind, sowie an Menschen aus Niedersachsen, die ein solches Ereignis in einem anderen Bundesland oder auch im Ausland erleben mussten. Auch Angehörige finden bei Bedarf Unterstützung.

Justizministerin Barbara Havliza: „Terroranschläge wie jener auf dem Berliner Breitscheidplatz im Jahr 2016 haben gezeigt, dass ein zentraler Ansprechpartner für die Opfer und Hinterbliebenen eine große Hilfe und Entlastung ist. Thomas Pfleiderer wird den Betroffenen eine Stimme geben. Er wird sich stark dafür einsetzen, dass Betroffenen in Niedersachsen schnell und unbürokratisch geholfen wird.“


Sie haben Fragen an Herrn Pfleiderer und sein Team oder ein Anliegen?

Unter folgenden Kontaktdaten können Sie die Geschäftsstelle des Landesbeauftragten erreichen:

Geschäftsstelle des Landesbeauftragten für Opferschutz in Niedersachsen
Am Waterlooplatz 1
30169 Hannover
Telefon: (0511) 120 – 8751
E-Mail:
Opferschutzbeauftragter@mj.niedersachsen.de

Sollten Sie die Geschäftsstelle des Landesbeauftragten nicht persönlich erreichen können, aufgrund einer besonderen Belastungssituation jedoch sofort eine Ansprechperson benötigen, so können Sie sich an das kostenlose Beratungstelefon der Telefonseelsorge unter Tel.: 0800 1110111 oder Tel.: 0800 1110222 wenden. Wenn Sie sich in einer akuten Bedrohungs- oder Gefahrensituation befinden, wählen Sie bitte den Notruf 110.

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