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Kompositionswettbewerb „JüMiD – Aktuelle Jüdische Musik in Deutschland“

Der Niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens gratuliert den vier Preisträgerinnen und Preisträgern.


Anlässlich der Preisverleihung zum Abschluss des Kompositionswettbewerbs – „J ü M i D“ – Aktuelle Jüdische Musik in Deutschland“ am 05. Mai 2022 in Kooperation mit dem Verein Global Partnership Hannover e. V. gratuliert der Niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Franz Rainer Enste, den vier Preisträgerinnen und Preisträgern, die in den Kategorien Jazz, Pop, Klassik und Synagogale Musik die zwölfköpfige Jury überzeugen konnten und in der Villa Seligmann in einem Konzert die prämierten Werke präsentieren und ihre Preise in Empfang nehmen werden.

Enste: „Einmal mehr setzt die Villa Seligmann im kulturellen Leben unseres Landes ganz außergewöhnliche und herausragende Akzente.“

Gerade die Villa Seligmann sei ein wahres Kleinod, in dem sowohl sakral-synagogale Musiktraditionen als auch neuere Entwicklungen jüdischer Musik gepflegt und in dem mit der Sprache wundervoller Töne Brücken im Sinne einer weitreichenden Völkerverständigung gebaut würden und die Erinnerung an Leidvolles der Vergangenheit mit der Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben der Menschen in der Zukunft verknüpft werde, so Enste.

Das gemeinsame Projekt des Kompositionswettbewerbs rege dazu an, neue Strömungen kennenzulernen und mache zugleich auf die zeitgenössische jüdische Kulturszene in Deutschland aufmerksam und setze ein Zeichen für die Kontinuität jüdischen Musikschaffens, so Enste weiter.

Enste betont: „Die musikalischen Werke setzen sich mit musikalischen Mitteln mit der jüdischen Identität auseinander und verdeutlichen die Vielfalt der jüdischen Identität und entsprechend vielfältig ist die Welt der jüdischen Musik.“

Der Wettbewerb reiht sich in den Veranstaltungskalender für das Festjahr 2021, „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ein, welches bis zum 31. Juli 2022 verlängert wurde. Der Wettbewerb unterstreicht auf vielfältigste Weise die kulturelle Bedeutung des deutschen Judentums.

Schmuckgrafik   Bildrechte: MJ
Logo des Niedersächsischen Landesbeauftragten gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens   Bildrechte: MJ

Artikel-Informationen

erstellt am:
26.04.2022

Ansprechpartner/in:
Geschäftsstelle des Landesbeauftragten gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Nds. Justizministerium
Am Waterlooplatz 1
30169 Hannover
Tel: (0511) 120 - 8750

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