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Haus des Jugendrechts in Hannover

Fünfte Kooperationsvereinbarung feierlich unterzeichnet


Am heutigen Vormittag wurde im Beisein von Staatssekretär Dr. Stefan von der Beck eine Kooperationsvereinbarung für ein „Haus des Jugendrechts“ in Hannover geschlossen. Auch in der Landeshauptstadt soll das bislang schon an vier anderen Standorten eingeführte Modell für effektiv geführte Jugendstrafverfahren etabliert werden. Ziel ist eine engere Verzahnung der an diesen Verfahren Beteiligten.

Die Errichtung von „Häusern des Jugendrechts“ ist ein wichtiges Justiz-Vorhaben des Koalitionsvertrages der Niedersächsischen Landesregierung (vgl. dazu die Pressemitteilung des MJ vom 14. Januar 2019). An den Standorten Göttingen, Lüneburg, Osnabrück, Salzgitter und nun auch Hannover arbeiten Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht, Jugendgerichtshilfe, ambulanter Justizsozialdienst und freie Trägern enger zusammen, um Jugendkriminalität gemeinsam zu verhüten und zu bekämpfen.

Staatssekretär Dr. von der Beck lobte die bisher schon ausgezeichnet funktionierende Jugendrechtspflege in Hannover und unterstrich die Vorteile der neuen Kooperation: „Gerade weil an kaum einem anderen Verfahren so viele Akteure beteiligt sind wie am Jugendstrafverfahren und alles ineinandergreifen muss, brauchen wir eine besonders enge und routinierte Kooperation und Abstimmung, wie sie ein Haus des Jugendrechts bietet.

Unser gemeinsames Ziel muss es immer sein, junge Menschen wieder auf den richtigen Weg zu bringen, ihnen Unterstützung zu bieten, wenn sie sie brauchen. Und wenn es nötig ist, zu diesem Zwecke auch zu sanktionieren, um eine Verhaltensumkehr zu erreichen.

Deshalb sind zum Beispiel Fallkonferenzen zwischen den Kooperationspartnern sehr sinnvoll, auch und gerade um Intensivtätern und bestimmten Tätergruppen noch gezielter und effektiver begegnen zu können. Dafür haben wir jetzt einen idealen Rahmen.“


Presseinformation
Artikel-Informationen

22.11.2019

Ansprechpartner/in:
Herr Hans-Christian Rümke

Nds. Justizministerium
Stv. Pressesprecher
Am Waterlooplatz 1
30169 Hannover
Tel: 0511 / 120-5044

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