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Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Die Niedersächsische Landesregierung hat am 15. Oktober 2019 Herrn Dr. Franz Rainer Enste zum Niedersächsischen Landesbeauftragten gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens berufen. Dr. Enste (geb. 1953) ist ausgebildeter Jurist und war lange Jahre Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Niedersächsischen Landtags sowie Sprecher der Niedersächsischen Landesregierung. Er ist Mitglied im Kuratorium der Siegmund Seligmann-Stiftung.

Sie erreichen Herrn Dr. Enste wie folgt:

Geschäftsstelle des Niedersächsischen Landesbeauftragten gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens

Niedersächsisches Justizministerium
Am Waterlooplatz 1
30169 Hannover

Telefon: (0511) 120-8750
E-Mail:antisemitismusbeauftragter@mj.niedersachsen.de

Der Niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens ist der zentraler Ansprechpartner für die jüdischen Verbände in Niedersachsen sowie für alle hier lebenden Menschen jüdischen Glaubens. Er unterstützt die Interessen der jüdischen Verbände in Richtung der Landesregierung, entwickelt Empfehlungen zum Umgang mit Antisemitismus und sensibilisiert möglichst viele Niedersächsinnen und Niedersachsen für das Thema Antisemitismus. Dr. Enste vertritt das Land Niedersachsen gegenüber den Ländern und dem Bund sowie von diesen geschaffenen Einrichtungen in Fragen des Antisemitismus. Er erstellt jährlich einen Bericht über Antisemitismus und Maßnahmen zu dessen Bekämpfung in Niedersachsen. Die Tätigkeit als Landesbeauftragter erfolgt ehrenamtlich. Dr. Enste wird die Funktion des Landesbeauftragten sachlich unabhängig und frei von Weisungen ausüben.

Die Stelle des Landesbeauftragten gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens ist mit seiner Geschäftsstelle dem Niedersächsischen Justizministerium zugeordnet. Die Geschäftsstelle übernimmt die operativen Aufgaben und die Kooperation mit den weiteren Ministerien in Niedersachsen. Die Anbindung an das Justizministerium hat den Vorteil, dass ein enger Kontakt zu den Staatsanwaltschaften besteht, die antisemitische Straftaten verfolgen. Bereits heute wird die Prävention von Rechtsextremismus und Antisemitismus durch den Landespräventionsrat Niedersachsen im Justizministerium koordiniert und gefördert.

Justizministerin Barbara Havliza: „Es ist großartig, dass jüdisches Leben zu Niedersachsen gehört. Die Geschehnisse der jüngeren Vergangenheit haben uns bewusst gemacht, dass wir stets dafür einstehen müssen, dieses Miteinander zu schützen und zu leben. Herr Dr. Enste wird in seiner neuen Funktion einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Er kennt in Niedersachsen jeden Winkel und er kennt sich aus in den Religionsgemeinschaften, in der Politik und in der Justiz. Und vor allem verfügt er über die gebotene große Integrität für dieses Amt.“

Herr Weil, Frau Havliza und Herr Dr. Enste bei der Landespressekonferenz  
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