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Kommunales Engagement als Garant für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie

Am 02.06.2026 richtet das Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) seine Jahrestagung zum Thema „Vor Ort zählt: Gesellschaftliche Perspektiven zur Kommunalwahl 2026“ aus. Die Veranstalter beleuchten damit den Bereich der Demokratie, der uns allen am nächsten ist: Das Zuhause, die Nachbarschaft, das Dorf, der Stadtteil, die Gemeinde oder die Stadt – Orte, an denen wir gern leben, mit denen wir uns identifizieren.

Politisches Engagement auf kommunaler Ebene ist der Kernbereich unserer Demokratie, den es zu schützen gilt. Umso erschreckender sind die zunehmenden Anfeindungen, denen sich kommunale Amts- und Mandatsträger vor Ort und im digitalen Raum ausgesetzt sehen. Dementsprechend schrecken mittlerweile nicht wenige davor zurück, sich kommunalpolitisch zu engagieren.

„Unsere Demokratie lebt davon, dass Menschen bereit sind, sich einzubringen und zu engagieren. Dazu braucht es Solidarität: Denn dort, wo Menschen sich solidarisch verhalten, Rücksicht üben, Rückhalt bieten, Schwächeren zur Seite stehen, haben Bedrohungen, haben Hass und Hetze keine Chance. Zugleich bildet Solidarität das Fundament dafür, dass Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen in den Kommunalparlamenten vertreten sind. Das bietet die Gewähr dafür, dass gerechte Entscheidungen im Interesse aller getroffen werden“, betont Niedersachsens Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann.

Gemeinsam mit Experten und Expertinnen aus kriminologischer Forschung, Sozialverbänden und Zivilgesellschaft werden im Rahmen der Tagung der Umgang mit Bedrohungslagen gegen Amts- und Mandatsträger diskutiert und Wege der gesellschaftlichen Unterstützung erarbeitet sowie Maßnahmen zur Stärkung demokratischer Teilhabe in der Quartiersarbeit aufgezeigt.

Hintergrund:

Das L-DZ ist für die Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Niedersachsen zuständig. Es fördert und vernetzt zivilgesellschaftliche Beratungs-, Bildungs- und Monitoring-Angebote zur Förderung der demokratischen Kultur im Land und zur Prävention von Rechtsextremismus, religiös begründeter Radikalisierung, Antisemitismus und weitere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Darüber hinaus hält das L-DZ Niedersachsen eigene Beratungs- und Bildungsangebote für Fachkräfte vor.

Schmuckgrafik   Bildrechte: MJ

Artikel-Informationen

erstellt am:
01.06.2026

Ansprechpartner/in:
Frau Verena Brinkmann

Nds. Justizministerium
Pressesprecherin
Am Waterlooplatz 1
30169 Hannover
Tel: 0511 / 120 5044

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