Nds. Justizministerium klar

Reformprojekt Soziale Dienste: JustuS

Das Land Niedersachsen hat am 1. Januar 2009 einen Ambulanten Justizsozialdienst eingerichtet, in dem die bisherigen elf Bewährungshilfestellen bei den Landgerichten und die elf Gerichtshilfestellen bei den Staatsanwaltschaften zusammengefasst wurden. Zur landeseinheitlichen fachlichen Steuerung und Dienstaufsicht ist seitdem die Leitende Abteilung bei dem Oberlandesgericht in Oldenburg zentral für alle Belange des AJSD zuständig.

Dies ist ein Ergebnis des Reformprojekts JustuS, das von 2006 - 2009 diese umfassende Umstrukturierung erarbeitet hat. Den Projektabschlussbericht finden Sie hier zum Herunterladen.

Durch die Reform sind an der Verwaltung und Steuerung aller 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr 29 Behörden, sondern lediglich 2 Behörden beteiligt, das Oberlandesgericht Oldenburg sowie das Justizministerium. Dadurch wurde ein moderner und effektiver zweistufiger Verwaltungsaufbau geschaffen. Die Geschäftsführung der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen wird ebenfalls durch die Leitung des Ambulanten Justizsozialdienstes wahrgenommen. Darüber hinaus blieb die Stiftung Opferhilfe jedoch von der Reform unberührt.

Im Jahr 2011 wurde die Umsetzung des Projekts JustuS im Auftrag der Landesregierung wissenschaftlich evaluiert. Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die wesentlichen Projektergebnisse erfolgreich umgesetzt werden konnten.

Justus
Projekt JustuS

Projektabschlussbericht nebst Anlagen der Kernprojektgruppe des Niedersächsischen Justizministeriums

 Abschlussbericht
(PDF, 2,15 MB)

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