Nds. Justizministerium klar

Besondere Projekte für Straffällige

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Das Niedersächsische Justizministerium fördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) bis 2020 Projekte zur beruflichen Wiedereingliederung von Strafgefangenen und Haftentlassenen. Von den niedersächsischen Justizvollzugseinrichtungen benannte Strafgefangene, die sich ca. sechs Monate vor der Entlassung befinden, werden mithilfe gezielter Qualifizierungsmaßnahmen sowie einer professionellen Begleitung, die die Teilnehmenden bei der Arbeitssuche bzw. der Bewältigung wesentlicher, auch persönlicher Probleme unterstützt, an ein geordnetes Arbeitsleben herangeführt. Nach der Entlassung schließt sich eine sechsmonatige beschäftigungsorientierte Nachsorge der Teilnehmenden i. S. einer aufsuchenden Sozialarbeit an. In dieser Zeit soll auch die Vermittlung in Arbeit bzw. Ausbildung weiter unterstützt werden.

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts oder Gesellschaften bürgerlichen Rechts, gemeinnützige oder als mildtätig anerkannte Vereine, Verbände der freien Wohlfahrtspflege und andere gemeinnützige rechtsfähige Träger, die Erfahrungen im Bereich der beruflichen Qualifizierung und Integration von Arbeitslosen haben.

Die vollständigen Antragsunterlagen sind jeweils zum 30. September (Beginn ab 1. Januar des Folgejahres) bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen GmbH - NBank; Günther-Wagner-Allee 12 - 14, 30177 Hannover vorzulegen.

Weitere Informationen zur ESF-Förderung sind der Homepage der NBank unter www.nbank.de zu entnehmen.

Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der beruflichen Qualifikation und Integration von arbeitslosen Straffälligen

Erlass des MJ v. 17.08.2015

 zum Downloaden
(PDF, 0,07 MB)

 Anlage 1 - Scorring
(PDF, 0,05 MB)

 Anlage 2 - Musterfinanzierungsplan
(PDF, 0,05 MB)

Artikel-Informationen

07.07.2016

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