Nds. Justizministerium klar

Justizministerin besucht Cebit

„Die Digitalisierung ist eine der zentralen Herausforderungen für die Justiz“


Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza hat sich am Dienstag auf der Cebit in Hannover über aktuelle IT-Themen aus dem Bereich der Justiz informiert. Bei einem Rundgang über die weltgrößte Messe für Informationstechnik machte sich die Ministerin ein persönliches Bild von aktuellen technischen Entwicklungen. So ließ sich Havliza an verschiedenen Ständen über neue IT-Strategien im Kampf gegen Kinderpornographie und Cyberkriminalität berichten.

Ein für die Justizverwaltung wichtiges Thema war ebenfalls Teil des Rundgangs: die elektronische Aktenbearbeitung. Ministerin Havliza: „Die Digitalisierung und insbesondere die elektronische Akte sind zentrale Herausforderungen für die Justiz in den kommenden Jahren. Mit dem in Niedersachsen aufgelegten Programm eJuNi wollen wir diese Herausforderungen nutzen, um eine zukunftsfähige Justizarbeitswelt zu schaffen. Es ist unser klares Ziel und auch der gesetzliche Auftrag, die Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen in den Gerichten und Staatsanwaltschaften zu verbessern, indem die Verfahrensakten künftig elektronisch geführt werden.“

Zum Hintergrund: In den kommenden Jahren soll die sogenannte elektronische Akte bei allen niedersächsischen Gerichten und Staatsanwaltschaften eingeführt werden. Diese soll die Aktenbearbeitung erleichtern und zugleich durch den Verzicht auf Papier wertvolle Ressourcen schonen. Die elektronische Aktenführung wird derzeit bereits beim Landgericht Oldenburg und beim Arbeitsgericht Oldenburg getestet. Eine Ausweitung der Tests ist noch im laufenden Jahr vorgesehen. Eine gesetzliche Verpflichtung ist für den 1.Januar 2026 festgeschrieben.

Justizministerin besucht Cebit  
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Artikel-Informationen

12.06.2018

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