Nds. Justizministerium klar

Bürgermitarbeit

Gerade in der Justiz gewinnt Bürgernähe immer mehr an Bedeutung. Viele Bürgerinnen und Bürger arbeiten deshalb bereits ehrenamtlich in der Justiz mit. Hierfür brauchen sie keine juristischen Vorkenntnisse. Die verschiedenen Formen der Bürgermitarbeit stellen wir Ihnen nun vor:

Schiedspersonen

In Niedersachsen gibt es ungefähr 600 Schiedspersonen. Ihre Aufgabe ist es, Streite außergerichtlich zu schlichten. Dabei sind sie oft sehr erfolgreich und lösen einen Streit häufig unkomplizierter, schneller und kostengünstiger als ein Gericht. Mehr Informationen finden Sie hier...

Ehrenamtliche Richterinnen und Richter

Ehrenamtliche Richterinnen und Richter unterstützen die Berufsrichterinnen und Berufsrichter, wenn diese ein Urteil zu sprechen haben. Hierbei haben sie das gleiche Stimmrecht. Die ehrenamtliche Mitarbeit ist sehr wichtig und für die Justiz unentbehrlich, wenn ein Urteil „Im Namen des Volkes" ergehen soll. Mehr Informationen finden Sie unter „Akteure der Justiz"

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind nicht nur an der Urteilsfindung beteiligt. Sie werden auch im Rahmen der Strafvollstreckung eingesetzt und übernehmen Aufgaben der Resozialisierung. Sie besuchen bspw. verurteilte Straftäter im Gefängnis, reden mit ihnen und bereiten sie auf die Zeit nach der Haft vor. Um straffällig gewordene Personen wieder in die Gesellschaft integrieren zu können, sind wir auf die Unterstützung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer angewiesen.

Ehrenamtliche rechtliche Betreuerinnen und Betreuer

Nicht nur die Mitarbeit innerhalb der Justiz ist wichtig. Auch hinsichtlich der Betreuung hilfebedürftiger Personen ist die Justiz auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Betreuungsgerichte bestellen z. B. engagierte Bürgerinnen und Bürger als ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer. Diese vertreten hilfebedürftige Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht selbst regeln können. Mehr Informationen finden Sie hier...

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