Nds. Justizministerium klar

Engagement für ein sicheres Zuhause

Justizministerin Havliza verleiht Qualitätssiegel für sicheres Wohnen an Unternehmen aus Wolfsburg, Wilhelmshaven, Stade und Hannover


Es ist eine Auszeichnung für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden: Am heutigen Montag, 14.05.2018, hat Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza das Niedersächsische Qualitätssiegel für sicheres Wohnen an Wohnungsunternehmen aus Wolfsburg, Wilhelmshaven, Stade und Hannover überreicht. Die Auszeichnung wird vom Landespräventionsrat Niedersachsen koordiniert (siehe Hintergrund).

Die Ministerin lobte das große Engagement der Siegelträger für mehr Sicherheit und Lebensqualität. Dabei sind für die Auszeichnung nicht nur bauliche Maßnahmen entscheidend, sondern auch soziale Aspekte. „Es freut mich besonders, dass viele Wohnungsunternehmen Mieterkonflikte durch ein Sozialmanagement auffangen“, sagte Havliza. „Dies stärkt ein Miteinander in der Nachbarschaft und trägt damit zur Prävention bei.“

Die Auszeichnung für gelungene Prävention fügt sich in das Bestreben des Justizministeriums ein, die Sicherheit des Wohnraums zu verbessern. Weitere positive Effekte, so Havliza, seien in Niedersachsen von der bevorstehenden Einrichtung spezialisierter Dezernate und gebündelter Zuständigkeiten bei den Staatsanwaltschaften zu erwarten. Dadurch sei es möglich, bandenmäßig begangene Einbruchskriminalität und organisierte Angriffe auf den Schutzbereich der Wohnung besser verfolgen zu können. Dabei habe die Justiz auch die Varianten des sogenannten „Enkeltricks“ oder Besuche durch vermeintliche Amtspersonen im Blick.

Folgende Unternehmen wurden mit dem Niedersächsischen Qualitätssiegel für sicheres Wohnen mit dem Prädikat „ausgezeichnete Qualität“ ausgezeichnet:

- die Volkswagen Immobilien GmbH in Wolfsburg für die in Wolfsburg neu erbauten Wohnquartiere „Drömlingshöhe“ mit sieben Stadthäusern, die 73 Mietwohnungen unterschiedlicher Größe umfassen, und „Wohnen am Glockenberg“ mit drei Gebäuden, die jeweils acht Wohneinheiten unterschiedlicher Größen umfassen;

- der Bauverein Rüstringen in Wilhelmshaven für einen Neubau mit zwei Wohngebäuden in der Neuen Straße, die insgesamt 19 barrierefreie Zwei- und Dreizimmerwohnungen beinhalten;

- die Wohnstätte Stade eG für die Neubauten „Hahler Höhe“ am Drosselstieg und im Nachtigallenweg, die zusammen 69 barrierearme Wohneinheiten umfassen;

- die Wohnungsgenossenschaft Buchholz-Kleefeld eG für das neu erstellte Wohnungsbauprojekt „Südsüdwest“ im hannoverschen Stadtteil Misburg. Die Baufelder B bis D umfassen sieben Mehrfamilienhäuser und eine Stadtvilla mit insgesamt 87 Wohneinheiten, gelegen im Bereich Droste-Hülshoff-Weg, Luise-Kaschnitz-Weg, Else-Ury-Weg sowie Gottfried-Benn-Weg.

Hintergrund:

Zur Bewertung von Wohnanlagen und Wohngebieten ist im Rahmen der „Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen“ (SiPa) ein Qualitätssiegel für sicheres Wohnen entwickelt worden. Um dieses Qualitätssiegel zu erhalten, müssen durch die antragstellenden Wohnungsunternehmen verschiedene Kriterien erfüllt werden, die nachweislich ein sicheres Wohnen ermöglichen - von ausreichender Beleuchtung über Sauberkeit bis hin zur Belebung des Wohngebietes.

Es handelt sich bei der SiPa um einen Zusammenschluss von 20 Partnern aus dem staatlichen und nichtstaatlichen Bereich, die sich zum Ziel gesetzt haben, Sicherheit im Wohnumfeld sowie im öffentlichen Raum zu schaffen bzw. zu stärken, um Kriminalität zu mindern und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Die SiPa wird vom Landespräventionsrat Niedersachsen im Niedersächsischen Justizministerium federführend koordiniert.

Mehr zur SiPa, zu ihren Partnern, ihren Zielsetzungen und dem Qualitätssiegel erfahren Sie unter www.sicherheit-staedtebau.de.

Presseinformation
Artikel-Informationen

14.05.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Christian Lauenstein

Nds. Justizministerium
Pressesprecher
Am Waterlooplatz 1
30169 Hannover
Tel: 0511 / 120-5044

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln